Solarthermie für Industriewärme mit ENESTRA
"Solarthermie ist in allen Klimazonen für viele Industrieprozesse ein hocheffiziente Wärmequelle. Die regionale Optimierung erfolgt durch die richtige Auswahl von Industrieprozess, Kollektortyp und Wärmespeicher."
(Ralph Braunholz, Projektmanager bei ENESTRA und Nachhaltigkeitsmanager bei C-plus-C)

Solarthermie-Erträge im Vergleich der Klimazonen?
Folgende Unterschiede ergeben sich bei den Erträgen von Solarthermie-Anlagen im Vergleich zwischen Deutschland und z.B. tropischen Regionen (Kolumbien):
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Die Gesamterträge übers Jahr pro qm Kollektorfläche sind in tropischen Regionen um 60-90% höher als in Mitteldeutschland.
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In Mitteldeutschland gibt es große saisonale Schwankungen durch den Sonnenlauf - demgegenüber sind die Erträge in den tropischen Regionen mehr vom (teilweise auch jahreszeitlich) schwankenen Bewölkungszustand abhängig. In den mitteldeutschen Sommermonaten ist der Ertrag pro m² sogar höher als in den tropischen Regionen.
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Der Ertrag für solare Prozesswärme ist außerdem von den Umgebungstemperaturen (Rücklauf) abhängig. Somit muss in den tropischen Regionen insbesondere die geografischen Höhe berücksichtigt werden.
Deshalb müssen sowohl die zum Temperaturbedarf passenden Kollektoren und Speicher ausgewählt werden als auch entsprechende Förderungen (Mitteldeutschland) in die Projektplanung einbezogen werden, um attraktive Amortisationszeiten zu erreichen.
Fazit: Je nach konkretem Wärmebedarf des Industrieprozess findet sich für jede Klimazone eine spezifische Kombination von Kollektortyp und Wärmespeicher, um die Wärmeversorgung über Solarthermie sicherzustellen.

